Versteigerung zugunsten des Vereins Goldküste e.V.

Die Künstler Werner Gutzeit und Herbert Mutz haben etwa 30 Malereien gestiftet, welche nun einen neuen Eigentümer suchen. Die Raiffeisenbank Heide eG veranstaltet hierzu eine Auktion. Der aus der Versteigerung entstandene Erlös geht an den Verein Goldküste e.V.

Ausstellung der Bilder: 15. Juni bis 6. Juli
in den Räumen der Raiffeisenbank Heide eG

Markt 75, 25746 Heide
Tel : 0481 / 8586-44
Fax : 0481 / 8586-60
Mobil : 0170 / 8348840

Eine Vielzahl der Bilder können Sie auf der Homepage der Raiffeisenbak Heide einsehen.
Es besteht die Möglichkeit Gebote auch im Vorwege bei Frau Dude-Kunz abzugeben (Karin.Dude-Kunz@raiffeisenbankheide.de oder Tel. 0481-85 86 15)

Finissage mit Auktion: Montag, 6. Juli, 19 Uhr
Laudatio: Werner Gutzeit

Anmeldung bei Frau Dude-Kunz (s.o.)

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Informationen zu den Künstlern:

Werner Gutzeit ist am 1. Dezember 1932 in Kopenhagen geboren. In seiner Geburtsstadt hat er zunächst eine Ausbildung zum Grafiker und Kunstmaler absolviert, danach hat er noch einen Abschluss in Werner GutzeitPädagogik erworben. In Dänemark hat er in beiden Berufszweigen gearbeitet. Er hat Bücher illustriert und Briefmarken sowie Jahreskalender für den Dänischen Missionsrat entworfen.

Seit vielen Jahren lebt der Künstler in Dithmarschen. Er ist Mitbegründer des Heider Kunstvereins und hat viele Jahre eine Galerie in Delve betrieben.

Werner Gutzeit malt hauptsächlich kubistisch, weil der Kubismus seiner Sichtweise der Welt entspricht: „Alles, was ich sehe, sehe ich in einer bestimmten geometrischen Form. Eine Handfläche ist für mich eine Kiste mit Adern, Nerven und Muskeln durchsetzt. Auch ich bin nicht rund, sondern kantig.“ Sein erstes Vorbild war Feininger, dessen Darstellung von belebter Architektur Gutzeit immer noch bewundert.

Gelegentlich spielt er auch mit anderen Malweisen. Er hat Ikonen gemalt und impressionistisch anmutende Landschaften, fast fotorealistische Tierdarstellungen und abstrakte Studien. Werner Gutzeit fertigt auch Skulpturen an, besonders gern Wendeskulpturen aus Holz, außerdem Guss- und Tonskulpturen.

Sein Markenzeichen ist seit den 1950er-Jahren der „Gänsefisch“, ein Fabelwesen, das in vielen seiner Bilder und Skulpturen zu finden ist. Andere Motive, die in seinem Werk immer wieder vorkommen, sind Harlekin, Katze und Kürbis. Der Kürbis symbolisiert für Gutzeit die Vollkommenheit der Natur.

Quelle: Dithmarschen Wiki (http://www.dithmarschen-wiki.de/Gutzeit%2C_Werner)
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Herbert Henry Mutz wurde 1932 in Hamburg geboren. Kindheit und Jugend verbrachte er während der Kriegs- und Nachkriegszeit in Hamburg. Dort erlernte er zunächst einen handwerklichen Beruf Herbert Mutzund wurde dann sechs Jahre später Diplom-Finanzwirt. Diesen Beruf übte er 33 Jahre in Hamburg aus. Im Ruhestand siedelte er mit seiner Frau in deren Geburtsort Heide über.

Gezeichnet hat er von Kindheit an, zur Malerei fand er dann 1976. In den 50er Jahren besuchte er Kurse des Hamburger Malers Erich Hartmann an der Kunstgewerbeschule Lerchenfeld. Aquarellieren lernte er bei Werner Gergaut. Die Ölmalerei studierte er von 1980 bis 1986 bei dem Maler und Kunstpädagogen Werner Freitag in dessen Atelier in Hamburg-Eppendorf.

Nebenbei bildete sich Herbert Mutz in Kunstgeschichte weiter. Besonders interessierten ihn die Maler des „Blauen Reiters“ und der „Brücke“. Er fand bald zu seiner Farbe, der reinen Farbe, wie sie bereits die französischen Maler um Matisse, die Fauves, verwendeten. Für ihn steht die Farbharmonie im Vordergrund. Da reine Farben starke Formen verlangen, ergibt sich für ihn die Beschränkung der Motive auf wenig Gegenständlichkeit – und die Vereinfachung der Gegenstände in seinen Bildern.

Wie August Macke bleibt er bei aller Verfremdung und Vereinfachung dem Gegenständlichen verhaftet, auch wenn sein Farbexpressionismus teils impressionistische oder kubistische Züge trägt.